Von Saarweiler

Aus Magonien Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Von Saarweiler

Die Adelsfamilie von Saarweiler hat ihre Wurzeln wohl im lorenischen Zanta. Erst durch die Besetzung von großen Teilen Scoriens während des großen Krieges, verschlägt es da Geschlecht nach Enosh. Die genauen Gründe dafür sind heute unbekannt, doch vermutet man, dass sich die Vorfahren der heutigen Familie im Krieg verdingt gemacht haben und als Belonung ein Stück Land in den eroberten Gebieten verliehen bekommen haben.

Viel weiteres aus der älteren Geschichte der Familie ist durch die Wirren des Krieges nicht bekannt. Sicher ist wohl nur, das der damalige Ritter recht schnell eine scorische Frau, aus dem Caln der Felshang zum Weibe nahm, wohl die Tochter des Clanführes, um die aufbrausenden Wogen zu glätten. Auch pflegt die Familie bis heute die Sitten und Bräuche des lorenischen Rittertums und vertritt ihre Rechte und Pflichten im scorischen Adels und Clanrat. Als die taurischen Sklavenjäger in Scorien ihr Unwesen trieben, versuchte die Familie mit allen Mitteln diese aus ihren Länderein zu vertreiben und die wenigen Bewohner der Dörfer zu schützen.

Burg Saarweiler

Vor etwa 60 Jahren begannen die jüngeren Nachfahren der Familie eine alte, verlassene und geschliffene Zwergenfestung wieder in Stand zu setzen um sie bewohnbar zu machen. Mittlerweile dient sie als Wohnsitz der Familie, auch wenn sie immer noch nicht in ihrem alten Glanz erstrahlt. Die Burg Saarweiler liegt im nord/östlichen Gebierge Enoshs nur zwei Tagesreisen entfernt von der taurischen Grenze. Auch hier geht der Aufbau nach dem Krieg nur langsam voran und die sechs kleinen Dörfer, die zu den Länderein der Burg gehören, wachsen nur langsam.

Dem Geschwetz der Claudianer, welches aus den tieferen Wäldern an die Ohren des Herren Wilfried von Saarweiler gelangen, schenkt man nur wenig Beachtung. Ist man doch mehr auf das eigene Wohl bedacht und ist froh, endlich in Frienden leben zu können. Der ältere Sohn Wilfrieds, Beregon von Saarweiler erhielt bereits vor sechs Jahren seinen Ritterschlag und wird im kommenden Jahr wohl die Folge seine Vaters antreten. Mara das zweite Kind Wilfrieds gehört dem Leihenorden „Die Schwestern der heiligen Quelle“ an. Jener Orden steht des weiteren unter der persönlichen Obhut der Familie Saarweiler, so dass es kein Wunder war, das Mara diesen Weg einschlug. Veit der jüngere Sohn war in der Knappschaft des Ritters Bran vom Bärengrund, dem Herren der benachbarten Länderein, welcher sich dem Kampf gegen die Claudianer verschrieben hat.

Persönliche Werkzeuge