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Die Vogtei Darfeld
 
Die Heimat der Darfelder - Zweibeinig wie vierbeinig

 



Banner Text Die Vogtei Darfeld liegt im Osten der Präfektur und ist die kleinste der vier Vogteien Shyrs. Derzeit ist das Lehen an die Familie Lerchenstein vergeben, die aber keine bekannten möglichen Erben hat.

Die Vogtei ist eher ländlich geprägt, was wohl auch einen ihrer wenigen Reize ausmacht. Die meisten Bauern betreiben Landwirtschaft, einige wenige haben Vieh, aber nie im großen Stil. Das Land ist sehr fruchtbar: Die Felder und Weiden sind durchzogen von vielen Bächen und kleinen Weilern. Einem Städter mögen die Seen inmitten der kleinen Wäldchen sehr heimelig vorkommen. Die Bauern jedoch fluchen nur immer, da die nicht gerade mit Klugheit gesegneten Kühe nicht selten im Morast stecken bleiben und unter großen Mühen wieder befreit werden müssen. Dass den Arbeiter dabei ganze Legionen von Mücken plagen, muss man wohl kaum erwähnen. Hier und dort findet sich eine warme Quelle, in der, wenn man der abergläubigen Bevölkerung Glauben schenken will, feengleiche Wesen wohnen. Wer's glaubt...



Die Siedlung Darfeld selbst ist im Vergleich zu anderen Städten Tempturiens auch eher klein. Hier leben kaum Bauern sondern eher Handwerker und Händler. Fernab der Hauptverkehrsstraßen Shyrs können die Händler jedoch nicht mit allzu viel Umsatz rechnen.

Der einzige Grund wieso der Name Darfeld vielen geläufig ist ist wohl, dass eine gefürchtete Kavallerieeinheit im Krieg den Namen "Die Darfelder" trug. Der Name wurde wortwörtlich in die Köpfe der Leute geprügelt. Das Darfelder Kaltblut ist auch das einzige wirkliche "Exportgut" der Vogtei.

Das Darfelder Kaltblut ist ein Pferd von eher grobgliedriger Statur mit breitem Rücken, dichtem Kötenbehang und Rammsnase. Es hat ein Stockmaß von bis zu 1,80 Meter und erreicht ein Gewicht bis 1200 kg. Das Fell ist braungrau bis grau mit weißer Mähne und Schweif, manchmal mit heller Blesse.

Das Darfelder Kaltblut wurde ursprünglich in Darfeld gezüchtet und hat sich über die Jahre in ganz Magonien verbreitet, so dass es zu den bekanntesten Pferderassen zählt. Woher es ursprünglich stammt, weiß man nicht so genau. Manche Quellen behaupten, dass man die Pferde auf den fliegenden Schiffen mitgebracht habe, andere wiederum sagen, dass sie bereits auf der Insel gewesen seien. Wieder andere glauben, dass sie vom Festland gekommen seien.

Aufgrund seiner kräftigen Statur und dem ruhigen Wesen lässt sich das Kaltblut wunderbar zu schweren Arbeiten aller Art nutzen. Ob sie nun schwere Karren schleppen, Ackerfurchen ziehen oder Holzfällern die Arbeit erleichtern, bleibt sich da gleich. Trotz oder gerade wegen ihres unglaublichen Phlegmas wurden sie im Bürgerkrieg auch als Kavalleriepferde benutzt. Einmal in Bewegung gesetzt (und das ist unglaublich schwer) sind die schweren Tiere nicht mehr zu halten. Eine Redewendung besagt "gelassen wie die Schlachtreihe der Darfelder". Die Pferde wurden jedoch nicht nur von den Tempturiern eingesetzt, sondern waren mehr oder minder in allen Heeren verbreitet. Einen wirklichen Vorteil für die Tempturier gab es also nicht.

Derzeit werden vielerorts in Magonien Darfelder gezüchtet. Das Gestüt in der Siedlung Darfeld hat dabei einen besonders guten Namen, da man dort viel Wert auf die Reinheit des Blutes legt. Inwieweit der gute Ruf berechtigt ist, bleibt fraglich. Wieso sollte man anderswo nicht genauso gute Pferde züchten können? Eine Ackerfurche ziehen kann das Rassepferd genauso wie das mit weniger edlem Geblüt.




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