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Das Wappen der Vogtei



 

Die Vogtei Shyr
 
Fruchtbare Felder, fleißige Händler und Ponyrennen am Roten Fluss
 

 



Banner Text Die Vogtei Shyr liegt im Süden der gleichnamigen tempturischen Präfektur und bildet entlang des Flusses Baladir nahezu deren gesamte Südgrenze.Hauptstadt sowie Herrschersitz sowohl von Präfektur als auch Vogtei ist die befestigte Stadt Shyr.

Im Westen grenzt sie an die Vogtei Liskenheim, im Norden an die Vogtei Mehren, im Osten an die Vogtei Darfeld. Am jenseitigen Ufer des Baladir, im Süden, liegt das ehemals verfeindete Lorenien.


Shyr im Bruderkrieg
Während des Bruderkrieges hatte die Stadt Shyr eine sehr zweischneidige Stellung inne. Einerseits war sie, direkt am Baladir und damit an der Grenze zu Lorenien gelegen, immer einer gewissen Gefahr ausgesetzt. Andererseits bot der Fluss natürlich einen gewissen Schutz, denn seine Überwindung stellte für heranrückende Truppen von jeher eine massive Schwierigkeit dar.

Gegen Ende des Krieges, in den Jahren 398/399 wurde Shyr noch einer harten Prüfung unterzogen. Lorenische und scorischen Truppen gelang es, relativ unbemerkt neuartige Belagerungsgeräte an die gegenüberliegenden Ufer von Tremera und Shyr heranzubringen, mit denen sie über den Fluss hinweg die Städte unter Beschuss nehmen konnten. Die Bestürzung war groß, und während die ersten zu Hilfe eilenden tempturischen Truppen sich nach Tremera wandten, gelang es Loreniern und Scoriern, flussaufwärts bei Skrael Truppen über den Baladir zu setzen, die auf Shyr vorrückten und eine Belagerung begannen. Große Teile der Bevölkerung ergriffen die Flucht oder retteten sich hinter die stark befestigten Mauern der Stadt, so dass dort bald, bedingt durch knappe Lebensmittel und große Enge, eine schlimme Lage herrschte. Hinzu kam der regelmäßige Beschuss, gegen den man kein Mittel wussten, lagen die furchtbaren und ruchlosen Geräte außerhalb der Reichweite selbst der besten Bogenschützen.

Die tempturischen Truppen konzentrierten sich zunächst auf die Verteidigung von Tremera. Erst mit dem Wintereinbruch des Jahres 399 gelang es, den Ring um Shyr zu brechen, da die Belagerer offenbar aufgrund der Witterung nicht mehr damit gerechnet hatten, angegriffen zu werden. Tapferen Kämpfern gelang es schließlich, auch über den Baladir zu dringen, um der Belagerungsgeräte habhaft zu werden. Unter hohem Blutzoll wurden sie von Loreniern und Scoriern in Kämpfe verwickelt, so dass genug Zeit blieb, die Geräte entweder in Brand zu setzen oder sie in Sicherheit zu bringen. Für die Menschen in und um Shyr endete damit jedoch eine Zeit der Furcht und des Leids, die sich manchem tief ins Gedächtnis gebrannt hat.


Shyr nach dem Friedensschluss
Wie für manche anderen Städten am Baladir war der Friedensvertrag von Agash-Khor eine erleichternde Wohltag für Shyr, insbesondere da die Erinnerungen an die Belagerung noch sehr frisch waren. Die höchst fruchtbaren Felder des Umlandes konnten wieder voll bewirtschaftet werden und erbrachten Erträge in Hülle und Fülle, der Handel blühte auf. Allerdings war dies nicht für alle ein Segen, wuchs doch auch die Konkurrenz durch ortsfremde Waren und findige Händler insbesondere aus Lorenien.


Das berühmte Ponyrennen
Jedes Jahr zur Zeit des siebten Mondes findet in der Hauptstadt ein Ponyrennen statt, zu dem alles Volk aus der Umgebung herbei strömt. Seit Neuestem sind auch Pferde zugelassen, die langsam aber sicher das Pony ablösen. Um das Rennen schart sich allerlei fahrendes Volk aus ganz Magonien mit Darbietungen und Waren, was dem Ereignis eher den Charakter eines Volksfestes gibt. Der Sieger des Rennens bekommt einen Wimpel mit dem shyrer Wappen. Das große Rennen in Shyr nachahmend finden auch in anderen Teilen der Provinz ähnliche Veranstaltungen statt, die aber bisher keine Konkurrenz bieten konnten.


Markt in Shyr
Zwei Mal im Jahr, im Frühjahr und Anfang Herbst, ist großer Markt in der Hauptstadt. Dort werden auch Waren aus anderen Provinzen und manchmal sogar aus Übersee verkauft. Mancher Krämer vom Dorf kauft dort seinen Vorrat für das Jahr. Auch hier fehlen natürlich nicht die Gaukler und Barden.




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